24option oder BDSwiss?

Die beiden Binärbroker BDSwiss und 24option gelten beide als renommiert und gehören zu den beliebtesten Anbietern auf diesem Sektor. Trader fragen sich nun, welchen der Broker sie bevorzugen sollen. Es gibt in der Tat kleine Unterschiede zwischen beiden Anbietern, die wir untersucht haben.

BDSwiss versus 24option im Überblick

Die folgende Tabelle liefert einen Überblick über die wichtigsten Konditionen, die bei jedem Brokertest entscheidend sind. Trader können sich dadurch einen ersten Eindruck von Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen beiden Brokern verschaffen.

  • Mindestkapitalisierung: BDSwiss 100 Euro / 24option 250 Euro
  • Mindesthandelssumme: BDSwiss 5 Euro / 24option 24 Euro
  • Regulierung: beide über CySec
  • Maximalrendite auf Standardoptionen: beide 89 %
  • Verlustrückerstattung: BDSwiss bis 10 % / 24option keine Erstattung
  • Demokonto: BDSwiss nein / 24option ja
  • Bonus: BDSwiss bis 10 % / 24option bis 100 %

Test von BDSwiss im Detail

Der Broker BDSwiss gehört der BDSwiss Holding Plc aus dem zypriotischen Limassol. In Zypern hält der Broker gleichzeitig eine Lizenz der dortigen Finanzaufsichtsbehörde CySec, doch auch bei der BaFin ist BDSwiss registriert, seit 2014 die Niederlassung in Frankfurt eröffnet wurde. Trader können auf der professionellen Handelsplattform kurz- und langfristige Binäre Optionen, auch One-Touch, Pair-Optionen und Ladder auf über 170 der wichtigsten Basiswerte handeln. Die Kontoführung kann in Euro oder US-Dollar erfolgen. Kennzeichnend sind die niedrige Mindestkapitalisierung und das sehr niedrige Mindesthandelsvolumen von 100 beziehungsweise fünf Euro: Das sind beides Werte, die kaum noch zu toppen sind. Zu beachten sind allerdings die Inaktivitätsgebühren für das Trading-Konto, wenn dieses über mehr als sechs Monate nicht genutzt wird: Das kann ab dem siebenten Monat zwischen fünf bis 48,90 Euro pro Monat kosten. Neu- und Stammkunden erhalten bei BDSwiss lukrative Boni, die bis zu 100 % erreichen können. Sie müssen 30-fach umgesetzt werden, damit sie zur Auszahlung kommen. Auch einen Freundschaftsbonus schüttet der Broker aus. Prinzipiell gehört BDSwiss zu denjenigen Brokern, die immer wieder neue Promotions anbieten, bei denen auch wertvolle Sachpreise winken. Die Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten sowie der Kunden-Support wurden bei BDSwiss umfassend ausgebaut, Kunden können als Zahlungswege Kreditkarten, Bank- und Sofort-Überweisung, Giropay, Paysafecard, Skrill, Ukash, Postepay, Eps, Offline Bank Transfers, Przelewy24 und Ideal nutzen. Der Kunden-Support ist 24/7 via LiveChat und Mail sowie zu den Börsenhandelszeiten telefonisch zu erreichen. Die MitarbeiterInnen gelten als sehr kompetent und betreuen Kunden aus dem D.A.C.H.-Gebiet auf Deutsch. Hierzu steht eine kostenfreie 0800-Nummer zur Verfügung. Es gibt bei diesem Broker zwar kein Demokonto, dafür aber eine interaktive Trading-Ausbildung, die mit ihrem Umfang überzeugt. Sie befasst sich mit Forex Basics und Marktanalysen, der Psychologie des Tradens sowie mit Handelsstrategien für Fortgeschrittene. Die Handelsplattform überzeugt mit ihrer Nutzerfreundlichkeit, die Einsteigern zugutekommt. Profis nutzen das Zusatztool ProTrade für die Einbeziehung schnell abrufbarer Marktinformationen.

Test von 24option im Detail

Der Broker 24option wirbt viel im Fernsehen, er existiert schon seit 2010 und wurde in London gegründet. Aus steuerlichen Gründen zog das Unternehmen nach Zypern um, wo die hohen Regulierungsanforderungen der CySec für die nötige Sicherheit sorgen. Die Einrichtung eines Kontos bei 24option funktioniert schnell und unkompliziert, es muss mit 250 Euro kapitalisiert werden. Die Mindesthandelssumme von 24 Euro ist an den Brokernamen angelehnt, obgleich dieser ursprünglich darauf verweisen sollte, dass hier der Handel 24 Stunden täglich möglich ist. Bei 24option sind auch sehr hohe Einsätze bis 20.000 Euro pro Option möglich, was ein Novum in der Branche der Binärbroker ist. Damit möchte das Unternehmen auch institutionelle Investoren ansprechen. Die Renditen auf Standardoptionen entsprechen denen bei BDSwiss, allerdings hat 24option eine Verlustabsicherung bis 10 % eingebaut. Bemerkenswert ist der sehr gut umgesetzte mobile Handel mit Apps, die den Nutzer auf den mobilen Auftritt des Brokers leiten, der sich von dem für den Desktop-PC nur marginal unterscheidet. Ebenfalls lobenswert ist bei 24option das kostenlose Demokonto, das nach der Eröffnung des Live-Kontos zur Verfügung steht. Die Handelssoftware von 24option ermöglicht es, ganz klassisch High/Low Optionen, aber auch One Touch oder Boundary Optionen zu handeln. Dabei sind unterschiedlichste Basiswerte und Laufzeiten möglich. Der Assetindex ist mit rund 100 Werten etwas kleiner als bei BDSwiss, jedoch werden den meisten Tradern diese Werte genügen. Ein ausgezeichneter Kundenservice hilft den Tradern bei jedem Anliegen, er berät wie bei BDSwiss über eine kostenlose Inlandsnummer auf Deutsch und gilt ebenfalls als überaus kompetent. Viele Erfahrungsberichte von Tradern, die inzwischen langjährig mit 24option arbeiten, unterstreichen den guten Eindruck vom Broker.

Fazit: 24option oder BDSwiss?

Beide Broker punkten mit bestimmten Vorzügen, insgesamt unterscheiden sie sich nicht wesentlich. Wer unbedingt mit sehr wenig Geld einsteigen möchte, wählt BDSwiss als Broker. Aus unserer Sicht ist viel entscheidender, dass beide Anbieter einen überaus seriösen Eindruck hinterlassen und ausreichende Handelsmöglichkeiten anbieten.